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Maltese Food and Gastronomy
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Maltalunch is a truly local online restaurant community
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Malta Restaurant Guide
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A leading website for information on dining in Malta
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Elke Palenio’s große Schwäche ist das Kochen, Backen und die dazugehörige Food Fotografie. Ihr Blog ist noch ganz neu, aber er zeigt jetzt schon ein paar ganz tolle Rezepte zum Nachkochen. Einfach das Bild anklicken, es lohnt sich...
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Essen und Trinken kann man auf Malta als Britisch mit einem Schuss italienisch und einer Prise Einheimischem bezeichnen. Das reichhaltige Frühstück und der starke mit Milch und Zucker getrunkene Tee sind ganz englisch. Die zahlreichen Teigwarengerichte verraten die Nähe Italiens, obwohl beispielsweise auf Malta kaum das dort übliche Olivenöl verwendet wird, sondern meistens Schweinefett.

„Mayrut", Dattelkrapfen sowie warme Käsekuchen sind eine maltesische Spezialität. Selbstgezogenes Gemüse im Winter als reiche Gemüsesuppe und im Sommer die Fülle von Salaten gelten auch als typisch maltesisch.

 

Das maltesische Essen hat einen deftigen Charakter mit dem Geschmack und den Farben, die typisch sind für eine Insel mitten im Mittelmeer. Unsere Küche ist von der Nähe zu Sizilien und Nordafrika beeinflusst, doch wir haben unsere ganz eigenen Sichtweisen.

Grüne Pfefferschoten serviert man z.B. mit einer Füllung aus gehackten Oliven, Petersilie, Minze, Kapern und Anchovis, gebunden mit Brotkrumen und rohem Ei.

„Ahdar Mimli" heißt es und schmeckt äußerst pikant. Die Insellage bedingt aber auch, dass viel zu Konserven gegriffen werden muss.

 

Bei Fleisch rangiert das Beefsteak an erster Stelle. Ansonsten spielen Fischgerichte eine große Rolle. Im Frühsommer isst man vor allem „Cerna" oder „Acciola"; von August bis Oktober ist „Lampuka" (Plur.: Lampuki) der gängigste und beliebteste Fisch auf Malta; laut Polyglott: Goldmakrele, doch mir sagte man, es sei eine Delphinart, die nicht zum Atmen an die Wasseroberfläche kommt und zwischen Südamerika und dem Mittelmeer hin und herschwimmt . . .

 

Traditionelle Speisen begleiten uns ein Leben lang. Wir trinken ein Glas lieblichen Wein mit Freunden in einer Bar und essen dazu eine Schale Oliven, etwas Gbejniet (heimischer Schafskäse), Zalzett (maltesische Wurst mit Koriandergeschmack) mit Galletti (maltesische Cracker), und etwas Bigilla (Weißbohnenpaste), die mit maltesischem Brot und Olivenöl serviert wird. An einem kalten Tag sind heiße Pastizzi (Gebäck mit pikanter Ricotta-Füllung) mit Wein oder Kaffee genau das Richtige.

 

Sommer am Strand bedeutet Hobs-biz-Zejt. Das ist ein beliebter Snack aus dicken Scheiben von knusprigem maltesischem Brot, eingerieben mit saftigen roten Tomaten und gefüllt mit Minze, einer kleinen Zwiebel, Schafskäse und Anchovis. All das wird in köstliches grünes Olivenöl getunkt - ein Geschmack von Sonnenschein, ein Geschmack von Malta.

 

Auf dörflichen Sommerfesten gibt es neben Feuerwerk und Prozessionen an den Ständen Süßspeisen wie Imqaret (Dattelgebäck) und Qubbajt (Nougat) zu genießen. Zu den speziellen Familiengerichten gehören Speisen wie Ross fil-forn (gebackener Reis), Imqarrun (gebackene Makkaroni) oder Timpana (eine ganz besondere, reichhaltige Pasta in einer Gebäcktasche), häufig gefolgt von Kaninchen oder Fleischgerichten, die mit maltesischen Kartoffeln und Gemüse serviert werden.

 

In kalten Winternächten  gibt es Schüsseln mit goldener Minestra, einer dicken Gemüsesuppe, die mit maltesischem Brot und Öl serviert wird. Frischer Fisch aus dem Mittelmeer, einfach gekocht, ist ein immer wiederkehrender Bestandteil unserer Küche - vor allem Aljotta, eine köstliche, knoblauchhaltige Fischsuppe.

 

Der in Italien so beliebte Wein und auch der Espresso sind bei den Maltesern kaum gefragt. Man trinkt Bier, Milchmischgetränke und kohlensäurehaltige Säfte sowie dergleichen. „Kinnie" könnte man als Maltas Coca Cola bezeichnen; es sieht allerdings aus wie Apfelsaft und schmeckt herbe. Sehr erfrischend ist der milchig weiße Mandelsaft „Lews Morr".

 

In Cafes und Restaurants nimmt allerdings auch der Malteser gerne einen „Cappuccino" zu sich. Das ist starker Kaffee mit heißer, geschlagener Milch und etwas Kakao darübergestreut. Dennoch hat der anwachsende Fremdenverkehr eine einheimische Weinindustrie hervorgebracht. Verdala, Lachryma Vitis und Marsovin sind besonders zu empfehlen.

Die Art der Nachspeise hängt von der Gelegenheit ab. An Ostern gibt es Figolli (mit Mandeln gefüllte Gebäckfiguren), an Weihnachten Qaghaq tal-Ghasel (Honigringe), ansonsten einfach eine Cassata (mit Ricotta gefülltes Marzipanbiskuit), etwas Cannoli (mit Ricotta gefüllte ausgebackene Teigröllchen) oder eine andere der vielen traditionellen Nachspeisen. Süße Biskuits werden ebenfalls gern genascht, vor allem als ideale Begleiter zu einem starken Kaffee.

 

Die Erfindung des Langsamgarens

Eins gab es nie genug auf Malta – Feuerholz. In früheren Jahrhunderten führte dies zu Energiesparmaßnahmen und zur Erfindung des Garens bei kleinen Temperaturen, also zum „Slow Food“ in dem Sinne, dass Sie lange warten müssen, wenn Sie hungrig sind. Tatsächlich werden auch heute noch traditionelle maltesische Gerichte stundenlang bei kleiner Hitze geköchelt.

 

“Ross fil-forn” ist dafür typisch – ein im Ofen gebackenes Reisgericht mit Hackfleisch und Tomatensoße, wobei Sie allerdings den ganzen Prozess etwas beschleunigen können, wenn Sie zum Zerkleinern des Fleisches die starken Kräfte des Braun Multiquick Artiste einschalten.

 

Der Geist Maltas kocht mit

Sie werden schnell interessante maltesische Rezepte finden, aber die wichtigste Zutat ist der „Spirit“ - das Achten auf frisches Gemüse und auf die Vielfalt unterschiedlicher Fischsorten, die Freude am Kochen ohne Zeitdruck in einer entspannten Atmosphäre, die feinen Reize der Fusion von südeuropäischer und nordafrikanischer Küche.

Genießen Sie das Kochen, dann werden Sie auch das Essen genießen.

 

 

 

 

 


Guten Appetit, oder wie die Einheimischen sagen:

 

 

 

 “L-ikla t-tajba, Sinjuri“